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Woraus besteht die Feuerwehrkleidung?

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Feuerwehrleute rennen nicht in ein brennendes Gebäude oder in ein Buschfeuer, wenn sie das nächste Paar Schweiß tragen. Ihre speziellen Outfits bestehen aus einer speziellen Materialkombination, die nicht brennt, schmilzt und verbrennt, während sie gleichzeitig flexibel genug bleiben, um ihre Arbeit zu erledigen. Obgleich es nicht bekannt ist, ob Feuerwehrleute jemals die engsten Schweisser trugen, ist bekannt, dass diese spezielle Materialkombination erst existierte, als ein großes Chemieunternehmen sie in der zweiten Hälfte des 20. Jahrhunderts erfand.

Eigenschaften

Die Hauptbestandteile der meisten Feuerwehrbekleidung sind Kevlar und Nomex, zwei Stoffe, die der Chemiekonzern DuPont in den 1960er-Jahren hergestellt hat. Viele Schutzkleidungsfirmen verwenden eine Mischung aus beiden Stoffen, während andere mehr auf das schwer entflammbare Nomex setzen. Nomex ist der Stoff, der der Schutzausrüstung ihre Widerstandsfähigkeit gegen Hitze und Flammen verleiht, während Kevlar Flexibilität und Komfort verleiht und dem Stoff das Atmen ermöglicht.

Geschichte

Kevlar, ein urheberrechtlich geschützter Markenname von DuPont, wurde 1965 von Wissenschaftlern gegründet, die sich auf kristalline Polymerlösungen spezialisiert haben. Nomex, eine weitere von DuPont urheberrechtlich geschützte Kreation, kam 1967 auf den Markt und wird als schwer entflammbare, schmelzfeste Faser gepriesen.

Funktion

Kevlar ist leicht, langlebig, flexibel und wird von der Fahrzeuginnenausstattung bis zur Sportbekleidung für Olympioniken eingesetzt. Kevlar wurde auch in Fahrzeugen, Häusern und bei der Landung von Raumfahrzeugen auf dem Mars eingesetzt, obwohl nicht klar ist, wie das Gewebe diese spezifischen Funktionen erfüllt. Nomex wird zur Drahtisolierung, auf Tragwerken und in einer Vielzahl von Schutzkleidung verwendet, die beim Militär, von Industriearbeitern und auf dem Feuerwehrauto getragen wird.

Typen

Es gibt eine ausreichend große Auswahl an Feuerwehrkleidung aus Kevlar und Nomex, um einen Schrank mehrmals zu füllen. Zu den aus diesen Materialien hergestellten Kleidungsstücken gehören Hosen, Unterhosen, Hemden, Ganzkörper-Overalls und Mäntel. Stiefel werden häufig aus feuerhemmendem Leder hergestellt und mit Kevlarfaden oder strapazierfähigem behandeltem Gummi vernäht. Die Handschuhe können aus weichem Leder oder Leder gefertigt sein, sie werden jedoch auch mit Kevlar-Fäden genäht und enthalten manchmal eine Manschette aus Nomex. Die Helme bestehen aus einem dicken, hitzebeständigen Kunststoff und sind häufig mit Kevlar- oder Nomex-Ohrenklappen versehen, um zusätzlichen Schutz zu bieten.

Leistungen

Kevlar ist nicht nur leicht und flexibel, sondern erhöht auch die Haltbarkeit, Festigkeit und Widerstandsfähigkeit eines Kleidungsstücks gegen Risse und Kratzer. Kevlar ist fünfmal stärker als Stahl, solange es im Vergleich zu Stahl die gleiche Stahlmenge bei gleichem Gewicht gibt. Nomex wirkt Wunder, denn es verkohlt und verdickt, wenn es sehr heiß wird. So schafft der Nomex eine Barriere zwischen dem Feuerwehrmann und dem Feuer und schützt die Haut vor Verbrennungen.


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