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Was ist der Unterschied zwischen einem PET-Scan und einem CT-Scan?

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Bei PET- und CT-Scans werden High-Tech-Bildgebungsgeräte eingesetzt, um die inneren Strukturen des Körpers zu untersuchen. Ein PET-Scan kann jedoch Veränderungen auf zellulärer Ebene aufdecken, während der CT-Scan Veränderungen in der Gesamtstruktur von Organen oder Gewebe aufdeckt. Ein PET-Scan kann Krankheiten früher erkennen als ein normaler CT-Scan.

PET-Scans

PET steht für "Positronenemissionstomographie". Bei diesem Scan wird eine kleine Menge radioaktiven Materials verwendet, das in eine Vene injiziert, eingeatmet oder verschluckt wird. Der PET-Scan zeigt, wo sich das radioaktive Material ansammelt und kann Probleme mit der Durchblutung, dem Sauerstoffverbrauch und dem Stoffwechsel erkennen.

CT-Scans

CT, kurz für "Computerized Tomography" (manchmal auch als CAT-Scan bezeichnet), kombiniert eine Reihe von Röntgenansichten und liefert Querschnittsbilder. Diese Bilder können einzeln betrachtet, wie Scheiben geschnitten oder zu einer dreidimensionalen Ansicht kombiniert werden.

Funktionen

Laut der Radiological Society of North America können PET-Scans Krebs erkennen und feststellen, ob er sich ausgebreitet hat, Herzprobleme identifizieren und Erkrankungen des Gehirns und des Nervensystems untersuchen. CT-Scans können innere Verletzungen aufgrund von Unfällen und anderen Traumata schnell identifizieren, Nachuntersuchungen für Operationen und Chemotherapie durchführen sowie Krebs und Gefäßerkrankungen erkennen.

Auswirkungen

Während sowohl PET- als auch CT-Verfahren seit Jahrzehnten angewendet werden und in den meisten Fällen nur minimale Nebenwirkungen aufweisen, werden sie mit Strahlung behandelt. CT-Untersuchungen können das Krebsrisiko leicht erhöhen. Brian J. Bartholmai, Radiologe in der Mayo-Klinik, erklärt, dass dieses geringe Risiko bei weitem durch den entscheidenden Nutzen von CT-Scans aufgewogen wird. Bartholmai fügt hinzu, dass CT-Scans nur verwendet werden sollten, wenn dies medizinisch notwendig ist. Schwangere oder stillende Frauen sollten ihren Arzt informieren, bevor sie sich einer PET- oder CT-Untersuchung unterziehen.

Warnungen

Im Jahr 2009 begann die US-amerikanische Lebensmittel- und Arzneimittelbehörde mit der Untersuchung von Fällen übermäßiger Strahlenexposition im Zusammenhang mit CT-Untersuchungen. Laut FDA kann eine Überbelichtung während des Scans unentdeckt bleiben, was das Risiko für langfristige Strahlenwirkungen bei Patienten erhöht. Die FDA gab eine Liste mit Empfehlungen für medizinische Einrichtungen heraus, um eine übermäßige Strahlenexposition zu verhindern.

Kombinationsscans

Viele PET-Scans werden mit einer Kombination aus PET- und CT-Scannern durchgeführt, was die Diagnose und Behandlung von Krankheiten erleichtert.